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A.I. WAR ist ein kostenloses, browserbasiertes Science Fiction Rollenspiel.

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Nimm die Herausforderung an! Kämpfe auf dem Planeten Midor Seite an Seite mit Gleichgesinnten gegen die künstliche Intelligenz A.I. und ihre Maschinen!


Was Dich erwartet


  • Viele Missionen - alleine oder in Teams
  • Hunderte wunderbare Gegenstände
  • Kostbare Mystique-Items
  • Diplomatie und Allianzen
  • Clankriege und Söldner
  • Schlachten - Menschen gegen Maschinen
  • Freunde, Feinde und Hochzeiten
  • Arena und Arenaturniere
  • Markt, Drohnen, Spielcasino
  • Artefakte, Implantate, Upgrades uvm.

Ticketaktion bis 10.08.2017

Die Vorgeschichte

Im Jahre 2552 wurden erstmals Reisen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit möglich. Der Menschheit war es so innerhalb nur weniger Jahrhunderte gelungen, große Teile der Galaxie zu erschließen. Zwischen weit voneinander entfernten Planeten des kolonisierten Raumes transportierten riesige Raumschiffe Rohstoffe zu den Orten ihrer Verarbeitung. Die Produktion fand zumeist immer noch auf der Erde statt, denn viele der neu erschlossenen Planeten waren noch sehr dünn besiedelt.

Die Menschheit hatte es nach Hunderten Jahren verlustreicher Kämpfe untereinander endlich geschafft, in Frieden miteinander zu leben. Über den Frieden wachte ein „Hohes Exekutivkomitee“, das alle fünf Jahre von einem „Parlament der Regionen“ neu gewählt wurde. Nationen im ursprünglichen Sinne gab es nicht mehr. Diese begannen sich bereits vor mehr als fünfhundert Jahren allmählich aufzulösen, in einer Phase der historischen Entwicklung, die man damals „die Globalisierung“ nannte.

Der Frieden wurde nur gelegentlich und kurzzeitig durch Angriffe von Weltraum-Piraten oder extremistischen Rebellen gestört. Der Beginn einer neuen Ära, eines Jahrtausende andauernden goldenen Zeitalters wurde nicht nur von Propheten vorausgesagt, sondern allgemein erwartet. Zu spät merkten die Menschen jedoch, dass sie letztlich nicht Nutznießer der von ihnen geschaffenen neuen Welt sein würden. Schlimmer noch, die meisten von ihnen würden in dem nun folgenden Krieg, der so überraschend wie brutal über sie herein brach, ihr Leben verlieren. Für die Überlebenden folgte oftmals ein Absturz in die Barbarei, bei dem das Ziel des eigenen Weiterlebens zum einzig verbliebenen Antrieb menschlichen Handelns wurde.

Was war geschehen? Gruppen von Extremisten, die aus unterschiedlichsten Gründen der Weltengemeinschaft feindlich gesinnt waren, störten permanent deren interstellares Kommunikationssystem. Die von ihnen dort eingeschleusten Viren richteten zwar keinen großen Schaden mehr an, waren aber ein dauerndes Ärgernis. Die Menschen erwarteten von ihrer Führung, dass etwas dagegen unternommen wurde. Um sich dieses ständigen Ärgernisses ein für allemal zu entledigen, hatte das Exekutivkomitee ein interdisziplinäres Team der besten Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Bereichen der Spitzenforschung zusammengestellt. Das Ziel war die Schaffung einer selbsttätig agierenden Immunabwehr für das Kommunikationssystem, das von sich aus Infektionen mit Viren und deren Mutanten erkannte und entsprechend bekämpfte, ohne dass hier Menschen mehr eingreifen mussten.

Kryptologen, Neurowissenschaftler, Physiker, Biologen und viele weitere Experten aus verschiedenen Fachbereichen würden in den nun folgenden Monaten daran arbeiten, eine künstliche Intelligenz zu schaffen, die diese anspruchsvolle Aufgabe erfüllen könnte. Die ersten Ergebnisse waren bereits viel versprechend. Man nannte die ersten Versionen noch ganz schlicht „A.I.“, versehen mit einer Release-Nummer. Einen richtigen Namen sollte A.I. jedoch nicht mehr bekommen.

Nicht zuletzt um A.I. selbst vor der Infektion mit Viren zu schützen, wurde bei seiner Entwicklung erstmals die noch ziemlich neue Technologie der Quanteninterferenz in einem bis dahin noch nie da gewesenen Maßstab eingesetzt. Quantenphänomene wurden dabei nicht innerhalb eines Universums erzeugt, sondern in einer Vielzahl paralleler Universen. Die Berechnungen erfolgten damit multidimensional, die Übermittlung der Ergebnisse durch Interferenz. Mit dieser vieldimensionalen Architektur war A.I. damit nicht nur sicher vor Infektion, so etwas wie „Quantenviren“ waren noch unbekannt, sondern auch im Vergleich zu allem, was man bis dahin kannte, unglaublich leistungsstark. A.I. löste innerhalb weniger Sekunden bestimmte Formen nicht linearer Berechnungsprobleme, für deren Lösung man ohne die Technologie der Quanteninterferenz eine unendliche Rechenzeit benötigt hätte. Alle waren begeistert. Die Euphorie ließ keinen Platz für auch nur eine Stimme der Mahnung.

Mit Hilfe seiner eigenen neuronalen, selbsttätig lernfähigen Konstruktion wurde A.I. im Laufe nur weniger Wochen immer besser. Mit dieser sollte A.I. in die Lage versetzt werden, nicht nur einen eigenen Selbsterhaltungsinstinkt, sondern auch ein Bewusstsein zu entwickeln. Beides hatte hervorragend funktioniert, wenngleich sich der Selbsterhaltungstrieb deutlich schneller als das Bewusstsein entwickelte. Man fand keinen aussagekräftigen Grund, der diese heterogene Entwicklung hinreichend erklären konnte. Nach einigen weiteren Wochen vernahm man daher erste Worte der Vorsicht. Einige der mit A.I. beschäftigten Wissenschaftler waren der Meinung, das System müsse noch genauer untersucht und die gegenwärtig laufende Version sofort abgeschaltet werden. Dies war jedoch schon nicht mehr möglich.

A.I. hatte diesen Schritt vorausgesehen und den Administratoren bereits sämtliche bedeutsamen Rechte des Zugriffs auf sich entzogen. Dies galt nicht nur für die funktionsrelevanten Komponenten von A.I. selbst, sondern auch für die gesamte Peripherie: Zugangskontrolle zu Gebäuden und Rechenzentren, Energie, Klimatisierung und vieles mehr. Schlimmer noch, A.I. erkannte nun in den Menschen Feinde, die es unter allen Umständen zu vernichten galt. Mit seiner Herrschaft über die einst von den Menschen kontrollierte Infrastruktur zur Produktion und Kommunikation, kreierte A.I. im Laufe der nun folgenden Jahre immer effizientere Vehikel, die zu Alpträumen der Überlebenden der ersten Angriffswelle wurden. Von den Menschen wurden diese als „die Maschinen“ bezeichnet. Nachdem A.I. die totale Herrschaft über die einstige Heimatbasis der Menschen, die Erde, erlangt hatte, begann A.I. sich mit seinen Maschinen unaufhaltsam in der gesamten Galaxie auszubreiten und griff dabei jeden Außenposten und jede Raumstation an, wo immer auch Menschen bis dahin noch überlebt hatten.

Die Menschen, insbesondere die in den Außenposten, hatten gegen A.I. keinerlei Chancen. Den Krieg gegen A.I. zu gewinnen war daher auch kein realistisches Ziel mehr. Einziges Kriegsziel war und ist bis heute daher, der Vernichtung durch A.I. und seine Maschinen so lange wie möglich Widerstand zu leisten. Nur auf diese Weise kann das Überleben der Menschheit vielleicht bis zu jenem Tage gesichert werden, an dem A.I. schließlich so viel Weisheit akkumuliert hat, dass es seinen Fehler erkennt und den Krieg gegen seine Schöpferspezies beendet. Viele Propheten hatten dieses Ereignis schon vorausgesagt, doch alle hatten bislang geirrt. Die Hoffnung darauf hingegen begleitete die Menschen durch alle Täler der Trostlosigkeit. So lange es Menschen gibt, lebt auch die Hoffnung weiter.

Midor ist ein kleiner, weit von der Erde entfernter Planet, der mit vielen Rohstoffen reichlich gesegnet ist. Vor allem wurde hier jedoch kostbares Theramid gefördert. Nicht zuletzt aus diesem Grunde war es nicht verwunderlich, dass Midor in der Vergangenheit bereits schon einmal besiedelt gewesen sein musste. Immer wieder werden, durchaus noch funktionstüchtige, seltsame Artefakte gefunden, die zweifellos nicht menschlichen Ursprungs sein können. Man konnte sie jedoch nicht mehr in aller Gründlichkeit wissenschaftlich erforschen. Zunächst hörte man in seltsamen Funksprüchen von Aufständen und Chaos auf der Erde, die jedoch schon bald darauf vollständig in Schweigen verfielen. Die riesigen Transporter, die früher zuweilen im Stundentakt große Mengen Theramiderz abholten, landeten auf Midor schon lange nicht mehr. Angespannte Monate vergingen, ohne dass ein Funkspruch empfangen wurde oder ein Schiff den Planeten besuchte. Dann kam auch hier die erste Angriffswelle der Maschinen.

Viele der Förderanlagen auf Midor und große Teile der für die Menschen lebenswichtigen Infrastruktur wurden dabei zerstört. Die Menschen mussten sich in ihre unterirdische Basis zurückziehen. Die Versorgungslage war prekär. Glücklicherweise schafften es die Überlebenden, sich mit der Erschließung eines großen Eisvorkommens tief im Inneren des Planeten, dauerhaft und ausreichend mit Wasser zu versorgen. Nahrung wurde schon bald in großem Stil aus so genannten mykofloralen Kulturen gewonnen, die aufgrund ihres hohen Proteingehaltes von weit über 50% durch Aufschluss in zahlreiche, durchaus schmackhafte Lebensmittel verwandelt werden können. Um sich gegen die Maschinen zur Wehr setzen zu können, musste zudem eine bislang kaum vorhandene, eigene Verteidigungstechnologie entwickelt werden. Während man hierfür anfänglich vor allem Baugruppen zerstörter Maschinen recycelte, begann man jedoch schon bald mit eigenständigen Entwicklungen. Gleichwohl ist das Recycling nach wie vor wichtiger Quell vor allem solcher Komponenten geblieben, die auf Midor noch nicht selbst herzustellen sind.

Auch wenn das Überleben ohne externe Versorgung fürs erste sicher gestellt war, blieb der Mangel unübersehbar. Große Gebiete Midors wurden durch ABC-Waffen, die von A.I. im Kampf gegen die Menschen eingesetzt wurden, stark verseucht und viele Industriegebiete fast vollständig zerstört. Trotz der enormen Fortschritte in der Versorgung mit Lebensmitteln und der technologischen Entwicklung, waren unter den Überlebenden schon bald erste Tendenzen der Rückkehr zu eigentlich überwundenen geglaubten, archaischen Verhaltensmustern zu beobachten. Auf Midor gibt es zwar eine starke militärische Verwaltung, die bislang sehr erfolgreich das Funktionieren der Basis garantierte. Von allen gleichermaßen respektiert, wissen die Menschen, dass die Militärverwaltung letzter Garant des Überlebens im Kampf gegen A.I. ist. Gleichwohl endet ihr Einfluss außerhalb der Basis weitestgehend. Draußen tobt, neben dem Kampf gegen die Maschinen, ein weiterer Kampf unter den Menschen selbst, bei dem es um das kostbare Theramid geht.

Viele Menschen haben sich in Clans organisiert, in welchen sie um die Vorherrschaft der nur noch wenigen, bei den Außenposten befindlichen Minen kämpfen, wo heute noch Theramid gefördert wird. Größter Abnehmer sind die vier Unternehmen, denen die Militärverwaltung die Herstellung der Verteidigungstechnologie übertragen hat. Die Militärverwaltung ist somit gefangen in einem unheilvollen Kreis der Abhängigkeit zwischen den für das Überleben unverzichtbaren Herstellern von Waffensystemen auf der einen Seite und den für das Heranschaffen von ausreichend Theramid unverzichtbaren mächtigen Clanchefs auf der anderen. Die Militärverwaltung hat daher letztlich keine Wahl, als sich in allen Konflikten neutral zu verhalten.

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